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Problempflanzen - es geht uns alle an

Von: Jacques Schaerrer

17.03.2004

Während wir uns zur Frage der gentechnisch veränderten Pflanzen die Köpfe heiss reden, breiten sich in unserem Lande heimlich und unbemerkt eine Reihe von Pflanzen aus, die hier und jetzt eine echte Gefahr sind. Der Botaniker bezeichnet sie als "invasive Neophyten", d.h. auf Deutsch "überhandnehmende Neulinge", also Pflanzen, die vor x Jahren eingeschleppt wurden und sich nun verheerend ausbreiten. Dies bedeutet für unsere heimische Natur eine unmittelbare und ernste Bedrohung. Wenn wir nichts unternehmen, riskieren wir dass ganze Landstriche unbenutzbar werden - und das nicht nur für die Land- oder Forstwirtschaft, sondern für alle, die die freie Natur schätzen. Ist unser Land wirklich so gross, dass wir uns das leisten können?

Um welche Pflanzen handelt es sich nun? Die Schweizerische Kommission für die Erhaltung von Wildpflanzen SKEW hat die folgenden 11 Arten auf ihre schwarze Liste der sich ausbreitenden Problempflanzen gesetzt:

  • Götterbaum (Ailanthus altissima)
  • Aufrechte Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia)
  • Buddleja, Schmetterlingsbaum (Buddleja davidii)
  • Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum)
  • Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Japanisches Geissblatt (Lonicera japonica)
  • Japanischer Knöterich (Reynoutria japonica)
  • Robinie, Falsche Akazie (Robinia pseudoacacia)
  • Armenien-Brombeere (Rubus armeniacus)
  • Kanadische Goldrute (Solidago canadensis s.l.)
  • Spähtblühende Goldrute (Solidago gigantea)

Hier besteht ein echtes Problem das uns alle angeht. Packen wir es an - der Natur zuliebe.

Die im Umwelt-Bereich tätigen Agronomen sind auch in dieser Frage Ihre Partner für effiziente und kompetente Lösungen.